Morbus Menière

Morbus Menière (Anhaltender Drehschwindel)

Eine Erkrankung des Innenohrs sorgt für Schwindelanfälle

Drehschwindelanfälle treten, unabhängig von Kopfbewegungen (dem sogenannten Lagerungsschwindel), plötzlich auf und können über wenige Minuten bis hin zu mehreren Tagen andauern.

Definition von Drehschwindel bei Morbus Menière

Unter „Drehschwindel“ bei „Morbus Menière“ wird eine Innenohrerkrankung bezeichnet, die neben dem starken, anfallsartig auftretenden Schwindelgefühl auch mit einer oft einseitigen Beeinträchtigung des Gehörs (Hörminderung und Ohrgeräuschen) einhergeht. Unwohlsein, Übelkeit, Erbrechen und eine erhöhte Fallneigung gehören ebenfalls zum Krankheitsbild. In der Regel kommt es jedoch nicht zu einem Verlust des Bewusstseins während eines Anfalls.

Die Häufigkeit für den Erkrankungsbeginn erreicht ihr Maximum um das 40. – 60. Lebensjahr. Die Schwindelanfälle treten meist plötzlich und unvorhersehbar auf und dauern wenige Minuten bis zu einigen Stunden. Oft leiden Schwindelpatienten zunächst für einige Wochen gehäuft unter dem Drehschwindel, bevor dieser dann über einen variablen Zeitraum hin abflacht.

Ursachen und Auslöser von Drehschwindel-Attacken noch unbekannt

Die Ursachen und Auslöser für den Symptom-Drehschwindel bei Morbus Menière sind wissenschaftlich noch nicht eindeutig belegt. Es wird angenommen, dass eine komplexe Störung in der Bildung und des Abflusses der Innenohrflüssigkeit besteht. Die Kanäle und Kammern des Innenohrs stehend durch die Volumenzunahme der Flüssigkeit unter erhöhtem Druck bzw. werden gedehnt. Die gängigste Theorie besagt, dass es durch die übermäßige Dehnung zu Rissen in Membranstrukturen des Innenohrs kommt. Dieser Reiz verursacht wahrscheinlich den heftigen Schwindel und geht zudem mit Ohrgeräuschen und Störungen der Hörfähigkeit einher. Was diese Fehlfunktion auslöst, ist bisher nicht geklärt. Zur Diskussion stehen unter anderem Virusinfektionen, eine mangelnde Blutversorgung oder auch allergische Reaktionen.

Schon gewusst?

Der anfallartig auftretende Drehschwindel bei der Erkrankung Morbus Menière basiert auf einer Störung im Innenohr, dem Sitz unseres Gleichgewichtsorgans.

Die häufigsten Symptome bei Morbus Menière

  • Plötzlich einsetzender Schwindel mit starkem Drehgefühl und Gleichgewichtsstörung
  • Übelkeit bis hin zu Erbrechen
  • Druckgefühl im betroffenen Ohr
  • Subjektives Empfinden und Entstehung einer Aura
  • Einseitige Ohrgeräusche bis hin zur Schwerhörigkeit

In seltenen Fällen kann sich die temporäre Beeinträchtigung des Gehörs auch in eine dauerhafte, hochgradige Schwerhörigkeit mit begleitenden Ohrgeräuschen ausweiten. 

Drehschwindel-Therapie: Wann zum Arzt?

Grundsätzlich sollten Sie bereits dann einen Arzt aufsuchen, wenn Sie erstmals mit einem Schwindelanfall konfrontiert werden, der mit Übelkeit, Erbrechen oder gar Stürzen einhergeht. Auch bei wiederkehrenden und zu lang anhaltenden Drehschwindelattacken ist die Konsultation eines Arztes ratsam.

Wenn sich der Schwindel durch neurologische Symptome, wie Lähmungserscheinungen oder gar Seh-, Sprech- oder Bewusstseinsstörungen bemerkbar macht, handelt es sich um eine medizinische Notfallsituation, in der sich der Patient unverzüglich in Behandlung begeben sollte.

Mittel gegen Schwindel

Die Konsultation eines Arztes vorausgesetzt, kann gegen das unangenehme Schwindelgefühl, das mit einer Schwindelattacke einhergehende flaue Gefühl im Magen, oder gar im Falle des Erbrechens, ein Medikament wie Vertigo-Vomex® helfen. Es hemmt die Reizübertragung des Gleichgewichtsorgans an das Stammhirn und beruhigt das Brechzentrum in unserem Gehirn. Schnell und sicher.

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